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Motor-Yacht-Club Preußen e.V. im ADAC

Jugend im MYC-Preussen

Wie sie auf dem einen oder anderen Weg erfahren haben, hat Hans-Joachim Gleffe die Amtsgeschäfte des Jugendleiters, für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung, in meine Hände gelegt. Für die Position des Jugendleiters stehe ich als Kandidat für die nächste Mitgliederversammlung in 2012 zur Verfügung.

Nachdem Hans Gleffe 5 Jahre dieses Amt bekleidet hat, liegt nun ein schwerer Weg vor mir, die Jugendarbeit in unserem Verein fruchtbar und innovativ weiter zu führen. Für die von Margot und Hans Gleffe in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit möchte ich an dieser Stelle herzlich danken.

Wie geht es weiter?

Die moderne Jugendarbeit sollte von stetiger Erneuerung geprägt sein, mit der Ideen, neue Vorstellungen und aktive Mitarbeit unseren Club voranbringen werden. Diesen Gedanken auch an die passiven Mitglieder zu vermitteln, insbesondere die ältere Generation von neuen Ideen zu überzeugen, muss für alle in der Jugendarbeit Tätigen eine vorrangige Aufgabe sein. Und mit mehr Unterstützung durch die Älteren werden wir zukünftig noch erfolgreicher werden.

Gerade aber bei der Jugendarbeit steht man häufig auf verlorenem Posten. Deshalb müssen Kooperationen geschlossen, Trainingsgemeinschaften über Vereinsgrenzen hinweg gebildet und die Last auf viele Schultern verteilt werden. Dazu gehört ein Trainingskonzept, das die Leistungsfähigkeit vor allem über den Spaß am Sport fördert.

Die Jugendlichen brauchen ein Umfeld, mit dem sie sich identifizieren können, zum Beispiel die Party mit Schulband oder selbst gestaltete Trikots. Und, Mitspracherechte! Das gilt für die Mitgliedschaft genau so wie fürs Ehrenamt. Denn für Jugendliche gilt mindestens so sehr wie für Erwachsene, dass Selbstverwirklichung und Mitverantwortung die stärkste Bindungskraft entfaltet und die Lust aufs Mitmachen steigert. Dabei darf bei der Jugendarbeit auch nie der Spaß an der Sache vergessen werden, selbst Boot zu fahren oder zu segeln.

Ein erster Schritt, unsere Jugendarbeit zukunftsorientiert zu gestalten, ist die Öffnung der Jugendgruppe für alle Kinder und Jugendlichen von 8 bis 18 Jahren , auch wenn sie nicht am Rennsport teilnehmen.

Dazu werden neben dem traditionellen Schlauchbootslalom auch Bootsfahrten, Schwimmen, Wasserski/Wakeboard, Segeln und andere Trendsportarten mit den dazugehörigen Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Ferienausflüge geboten. An erster Stelle der neuen Jugendarbeit stehen Spaß und Bewegung.

Da im Rennsport die jungen Erwachsenen bis zum 27 Lebensjahr in den Jugendklassen fahren dürfen gehören die aktiv in diesen Klassen fahrenden, auch zur Jugendgruppe. Sie sind für die jungen Fahrer besonders gute Vorbilder, die wir beim LSB zum Trainer für unsere Jugendgruppe in den jeweiligen Sportklassen ausbilden lassen. So können wir die Verantwortungsbereitschaft, Leistungsfähigkeit und Teamgeist bei allen Jugendlichen fördern.

Wenn wir es schaffen, die Jugend durch Vertrauen und Freiräume, für den Wassersport zu begeistern, haben wir die erste Hürde in die Zukunft geschafft. Ich hoffe, dass mir für diese anspruchsvolle Aufgabe, interessierte Helfer aus dem MYCP unterstützend zur Seite stehen.

Auf eine gute Zusammenarbeit freut sich

Jochen Engels